26.06.2007
7. Tipp: Treffen Sie nie eine Entscheidung selbst, die Sie auch an einen Mitarbeiter delegieren können!
Oder glauben Sie etwa, dass nur das, was Sie selbst machen, auch richtig gemacht wird?
Wer gerade mühsam damit beginnt, Dinge zu delegieren, wird den Eindruck nicht los, mehr Arbeit zu haben als vorher. Und – dieser Eindruck trügt Sie nicht. Am Anfang wäre man wirklich schneller, wenn man die Arbeit selber macht – und höre ich sie da sagen: Dann ist es auch richtig gemacht?
Wenn einer alles selbst machen will, braucht er sich nicht zu beklagen, dass er schließlich alles selber machen muss. Henry Nannen
Es ist vollkommen richtig:
Zu Beginn kann es sogar recht mühsam sein, anderen das anzuvertrauen, was man bisher selbst gern und gut erledigt hat.
Und es ist auch nicht damit getan, alles zu delegieren um Zeit zu haben, den eigenen Liebhabereien nachzugehen. Auch wer viel delegiert, kann nun nicht einfach oben schwimmen wie die Plastikente in der Badewanne.
Wichtig sind beim Delegieren drei Dinge:
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Lassen Sie sich laufend über Wesentliches unterrichten.
- Stellen Sie sich vor Ihre Mitarbeiter, wenn diese in Schwierigkeiten geraten.
- Steigen Sie selbst ein, wenn es kritisch wird – und zwar tief und rechtzeitig!
Wie wäre es mit einem Wettbewerb mit sich selbst? Delegieren Sie soviel wie möglich und fragen Sie sich ab sofort nicht mehr: Kann ich das delegieren? Sondern besser: Muss ich das wirklich selber machen?
Wenn Sie allerdings weiterhin den größten Anteil an der Arbeit selbst haben wollen - nach dem Motto: Wer die meisten e-mails bekommt, hat gewonnen - dann praktizieren Sie ruhig weiterhin Lenins Prinzip:
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Brauchen Sie Unterstützung bei persönlichen Entscheidungen?
Schreiben Sie mir eine e-mail oder rufen sie mich an, dann überlegen wir gemeinsam, was ich für Sie tun kann.
Ich sage Ihnen das direkt, was andere nur hinter Ihrem Rücken über Sie reden!
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