11.01.2008

Kalenderblatt [9]

Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn beide das bekommen, was sie nicht haben wollten. Edgar Faure

Bitte überlegen Sie sich, was der Unterschied ist zwischen:

  • Kompromiss
  • Konsens und
  • einer besten gemeinsamen Alternative

Mehr dazu im nächsten Tipp.

Kategorie ALLE, Gedanken-Spaziergang, Kalenderblatt by Petra Schächtele.

24.10.2007

Kalenderblatt [8]

Nichts ist es wert, einen Kunden zu verärgern. Lands’ End

Jetzt werden Sie sich fragen, was hat das denn mit Führung zu tun.
Meine Antwort: Sehr viel. Im Grunde sind wir doch alle Kunden auf Gegenseitigkeit. Ohne unsere Mitarbeiter (-Kunden) brauchen wir keine Führungskräfte und auch als Chef sind Sie Kunde Ihrer Mitarbeiter, denn Sie wollen ja auch etwas von ihnen und sei es nur eine gute Arbeitsleistung.
Wenn Sie Ihre Mitarbeiter verärgern, werden die sich zu wehren wissen. Und das muss nicht direkt sein. Oft sind die subtilen Mechanismen viel wirkungsvoller.
Denken Sie beim nächsten mal, wenn Sie mit einem Mitarbeiter sprechen daran:

Jeder Handlung liegt irgendein verborgenes gefühlsmäßiges Motiv zugrunde!

Welches Gefühl haben Sie beim letzten Gespräch mit Ihren Mitarbeitern vermittelt?

Kategorie ALLE, Kalenderblatt by Petra Schächtele.

Greifen Sie beim Wünschen ruhig nach den Sternen. Wann haben Sie das letzte mal auf einen Stern gezielt?
Es ist besser, auf einen Stern zu zielen und nur einen Adler zu treffen, als auf einen Adler zu zielen und nur einen Felsen zu treffen.

Nehmen Sie sich täglich 3 Minuten Zeit, um die Antworten auf diese Frage aufzuschreiben.

Die Frage der Woche liefert das tägliche 3-Minuten-Training, um noch erfolgreicher zu werden.
Wichtig: Bitte nicht länger als 3 Minuten!

Sie können Ihre Antworten archivieren (im PC oder in Papierform). Damit entsteht Schritt-für-Schritt Ihr persönlicher Erfolgsfahrplan.

Und…

  • die Antworten werden Sie später nochmal benötigen.
  • Lassen Sie sich überraschen.

    Kategorie ALLE, Die Frage der Woche by Petra Schächtele.

    Knapp vorbei ist auch daneben!
    Missverständnisse kosten Sie eine Menge Geld. Haben Sie das wirklich übrig?

    Ich erinnere mich, als wir vor vielen Jahren nach Baden-Württemberg gezogen sind - an die Schweizer Grenze. Meine Schwester kam gerade in die erste Klasse. Am Ende des Schuljahres gab es die ersten richtigen Zeugnisse. Am nächsten Tag fand ich sie in der Küche, vor Wut schäumend, in einem heftigen Streit mit ihrem neusten Freund – gleiches Alter jedoch aus der Schweiz. Ich hörte die Sätze: »Was Du hast 3 Einser? Mann bist Du blöd.« »Nein, Du bist blöd - mit lauter Sechser!« Als sie mich entdeckten sollte ich den Streit schlichten, besser gesagt natürlich – zu ihren Gunsten entscheiden. Es dauerte eine Weile, bis die beiden begriffen, dass die Note 1 in Deutschland dasselbe bedeutet wie die Note 6 in der Schweiz.
    Natürlich lässt sich nicht jedes Missverständnis so schnell aus der Welt schaffen. Sicher fällt ihnen auch ein Beispiel ein, bei dem Sie mit Herzblut gestritten haben und dann stellte es sich als Missverständnis heraus. Oft ist dann schon sehr viel Zeit und Energie vergeudet worden.

    Die Zeit, die hierbei verschwendet wird, kostet das Geld Ihrer Firma!

    Doch Sie können dem vorbeugen, indem Sie fünf Regeln beherzigen.

    1. Guten Draht zum Mitarbeiter aufbauen – dabei natürlich auch die Körpersprache berücksichtigen
    Dazu gehört, nicht nur zu reden, wenn etwas Wichtiges ansteht, sondern auch mal small talk zu machen. Schauen Sie öfter bei den eigenen Mitarbeitern vorbei und entdecken Sie Gemeinsamkeiten. Geben Sie auch Dinge von sich selbst preis und fragen Sie nicht nur die anderen aus. Entwickeln Sie ein Gefühl für die Bedürfnisse des Einzelnen. Mit einer guten Basis lassen sich Missverständnisse leichter aus dem Weg räumen.
    2. Genau zuhören!
    Konzentrieren Sie sich vollständig auf Ihr Gegenüber. Schalten Sie Störungen (wie Telefon, e-mail…) aus. Signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass er wichtig für Sie ist. Fassen Sie mit Ihren eigenen Worten zusammen, was Sie verstanden haben.
    3. Erst Fragen - dann bewerten.
    Bevor Sie Ihre Bewertung abgeben fragen Sie so lange nach, bis Sie alles wirklich verstanden haben. Oft reichen ein / zwei Worte aus, um uns in eine ganz andere Richtung denken zu lassen.
    4. Sobald Sie dieses komische Bauchgefühl beschleicht, gleich etwas sagen, zusammenfassen, richtig stellen oder fragen.
    Warten Sie nicht, bis Ihr Gefühl sich ausweitet. Denn dann wird aus Enttäuschung oder Irritation leicht Wut und die ist ein schlechter Berater, was konstruktive Vorschläge angeht.
    5. Täglich neu anfangen!
    Motivieren Sie sich jeden Tag neu für die konstruktive Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern. Reservieren Sie täglich Zeit für die Kommunikation. Lassen Sie nicht zu, dass Sie durch Zeitmangel Ihre wertvollste Resource – Ihre Mitarbeiter - vernachlässigen.

    Erst verstehen, dann verstanden werden!

    Und: Vergleichen Sie sich nicht mit Ihren Kollegen.
    Denn: Die wirkliche Führungspersönlichkeit fängt dort an, wo der Vergleich aufhört.
    Definieren Sie Ihren eigenen, ganz persönlichen Stil.

    Und denken Sie ab und zu an
    Baltasar Graciany Morales, der gesagt hat:

    Ein schöner Rückzug ist ebenso viel wert wie ein kühner Angriff.

    Überprüfen Sie in der Hinsicht Ihre Organisation und Ihre Informationspolitik!

    Brauchen Sie Unterstützung bei persönlichen Entscheidungen?

    Schreiben Sie mir eine e-mail oder rufen sie mich an, dann überlegen wir gemeinsam, was ich für Sie tun kann.
    Ich sage Ihnen das direkt, was andere nur hinter Ihrem Rücken über Sie reden!

    Kategorie ALLE, Kommunikation, Führung, Kühler Kopf, Tipps by Petra Schächtele.

    Natürlich ist unser Beruf wichtig. Doch was ist er, ohne ein erfülltes Privatleben?
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    Kategorie ALLE, Die Frage der Woche by Petra Schächtele.

    Sie haben richtig gelesen. Heute geht es um Lamas, besser gesagt um ein ganz besonderes Lama, nämlich um Paolo, das schönste und intelligenteste Lama, das Sie hier finden können.

    Doch sehen Sie selbst:

    Mein Paolo ist ein ganz außergewöhnliches Lama - das schönste, größte und klügste. Er besitzt ein wunderbar weißes, weiches Fell und hat mir gezeigt, wie wenig ich mit über 100 Kg an der Leine ausrichten kann, wenn er nicht will.
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    Kategorie ALLE, Kommunikation, Führung, Tipps by Petra Schächtele.

    8.08.2007

    Kalenderblatt [7]

    Wessen Lippen schweigen, der schwatzt mit den Fingerspitzen. Aus allen Poren dringt der Verrat. Siegmund Freud

    Achten Sie auf unwillkürliche körperliche Äußerungen.
    Um sich selbst auf die Schliche zu kommen, ist es sinnvoll, sich in einer Stresssituation zu filmen. Daran können Sie gut erkennen, wie Ihr Körper spricht, wenn Sie nicht bewusst darauf achten.

    Fragen Sie sich:

  • Wie geht es mir gerade?
  • Was fühle ich?
  • Wie äußert sich mein Empfinden physisch?
  • Kategorie ALLE, Erste Hilfe, Kalenderblatt by Petra Schächtele.

    Die 8. Frage der Woche war: Was will ich wirklich? Was wünsche ich mir?

    Schauen Sie nun bitte, was Sie beim letzten Mal geantwortet haben. Und nehmen Sie Ihre letzte Antwort als Ausgangspunkt für die neue Frage.
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    Kategorie ALLE, Die Frage der Woche by Petra Schächtele.

    4.07.2007

    Kalenderblatt [6]

    Wenn Dir eine Antwort nicht gefällt, stell eine andere Frage. Dr. Larry Fleinhardt aus der Krimiserie NUMB3RS - Die Logik des Verbrechens

    Verabschieden Sie sich von den Kategorien: schwarz und weiß / richtig und falsch / gut und böse. . .

    Fragen Sie sich lieber:

  • Was gibt es dazwischen?
  • Welche Grautöne sehe ich?
  • Welche Frage kann ich stattdessen stellen?
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    Oder glauben Sie etwa, dass nur das, was Sie selbst machen, auch richtig gemacht wird?

    Wer gerade mühsam damit beginnt, Dinge zu delegieren, wird den Eindruck nicht los, mehr Arbeit zu haben als vorher. Und – dieser Eindruck trügt Sie nicht. Am Anfang wäre man wirklich schneller, wenn man die Arbeit selber macht – und höre ich sie da sagen: Dann ist es auch richtig gemacht?

    Wenn einer alles selbst machen will, braucht er sich nicht zu beklagen, dass er schließlich alles selber machen muss. Henry Nannen

    Es ist vollkommen richtig: Mehr lesen

    Kategorie ALLE, Führung, Tipps by Petra Schächtele.
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